Büttenreden aus Washington

Städtischen, Clown, Böse, Grunge, Horror, Strand

Der Horror-Clown im Weissen Haus treibt weiter seine Scherze: Erst die Mauer zum Nachbarn (kurbelt die Leitern-Produktion in Mexiko an – tataaa!), dann das Einreiseverbot für Muslime (erste Kopftuch-Hersteller in den USA drohen mit Konkurs – tataaa!) und so weiter und so fort. Das ist nun wirklich alles nicht mehr lustig, aber das war der Fasching bzw. Karneval ja eigentlich noch nie so richtig. Was man der TRUMPete von Jericho zu Gute halten muss: Der Mann tut wirklich was, das ist man von Politikern so gar nicht gewohnt! Schade bloß, dass er zwar tut, aber von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. In diesem Sinne: Alaaf und Helau -Humor ist bekanntlich, wenn man trotzdem lacht.

Trump bleibt Trump(f)

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Das Undenkbare ist passiert: Der Irre aus New York hat die Gewitterziege an der Wahlurne geschlachtet. Die gelbe Gefahr ist im Weißen Haus angekommen, das sprechende Toupet ist Präsident von Amerika! Für mich eine Grund zur…Freude. Ja, ich finde crazy Donny super.

Denn in einer Welt, die sich nahezu ausschließlich ums Geld dreht, wird Politik ohnehin nicht mehr von Politikern gemacht. Wenn Konzerne längst mehr Umsatz machen als Staaten, dann fallen die wahren Entscheidungen gewiss nicht in Parlamenten und Repräsentantenhäusern. Und sie werden gewiss nicht von den dort tanzenden Marionetten getroffen. Was uns in den Medien als Politik präsentiert wird, ist in Wahrheit wie alles, was uns präsentiert wird: Entertainment. Und als Entertainer ist Donald Trump doch ein ganz Großer!

Vom Winde verweht

 

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Ein nettes Gleichnis: Psychische Erkrankungen sind wie der Wind. Man kann sie selbst weder sehen, noch spüren – man sieht und spürt immer nur ihre Auswirkungen. Wie der Wind sind sie manchmal recht stürmisch und dann wieder ganz sanft. Und wie der Wind können sie sich auch ganz legen!

 

 

Arschloch-Coaching

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Wollen Sie weiterhin Ihre Gutmütigkeit ausnutzen lassen? Weiter gegenüber den Egomanen um Sie herum das Nachsehen haben? Sich weiter um Andere bemühen, von denen Sie nichts zurück erhalten? Weiter Ihre Energie in ein Loch ohne Boden versenken? Oder wollen Sie endlich auch mal „Nein!“ sagen? Sich selbst die/der Nächste sein und die Wünsche von Partnern, Familie, Freunden oder Kollegen einfach auch mal ignorieren können? Dann lernen Sie, sich wie ein typisches Ego-Arschloch zu verhalten!

Zugegeben, das waren plakative Worte. Aber ist es nicht genau das, was wir fühlen, wenn andere es sich auf unsere Kosten gut gehen lassen? Kann man ändern, hier hilft mein neues „Arschloch-Coaching“. Nein, es geht dabei nicht darum, ein schlechter(rer) Mensch zu werden. Auch nicht darum, jetzt selbst ständig die Ego-Sau aus dem Stall zu lassen. Es geht schlicht und ergreifend darum, die eigenen Bedürfnisse gegenüber denen anderer Menschen endlich angemessen schützen und verteidigen zu können. Sich durchzusetzen, wo es sein muss. Mit anderen Worten: In den Augen der Anderen auch mal ein Arschloch sein zu können!

Null Problemo!

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Ich bin Therapeut, darum habe ich keine Probleme. Und wenn, sind sie ruckzuck gelöst. Depressive Verstimmung, Traurigkeit, Enttäuschung, Angst oder Wut, für mich alles kein Thema. Meine Finanzen sind im Lot, meine Beziehung ist ein Paradies, meine Gefühle habe ich im Griff. Schön wär´s, von wegen…

Meine inneren Dämonen rumoren so laut, wie alle anderen auch. Meine Impulse sind schwer unter Kontrolle zu halten und manchmal denke ich, dass ich mehr Skelette im Schrank beherberge als andere Leute Klamotten darin aufbewahren. Ja, ich stehe meinen Problemen oft ebenso ratlos gegenüber wie meine Klienten den ihren. Aber ich kenne sie alle, ich kenne mich. Und das ziemlich gut. Darum kann ich mich auch ziemlich gut in die Welt meiner Mitmenschen einfühlen und eindenken. Meine reiche Lebenserfahrung qualifiziert mich nicht zu einem besseren Menschen, aber sie hilft ungemein dabei, aus mir einen qualifizierten Therapeuten zu machen. Und ich will ja auch Partner sein, nicht Vorbild.

 

With a little help from my friends

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Gestern habe ich den Film „To write love on her arms“ gesehen, der sehr wahrhaftig und berührend den Weg einer jungen Frau aus der Drogensucht thematisiert. Der Fokus lag dabei mal auf der Unterstützung durch andere Menschen. Ich habe in meiner Jugend Ähnliches erlebt, die Geschichte hat viele Erinnerungen geweckt. Und dabei wurde mir klar, dass ich mir den erfolgreichen Ausstieg stets nur auf die eigenen Fahnen geschrieben hatte. Klar ist es eine Leistung, vom jahrelangen Konsum harter Drogen wieder in ein „normales“ Leben zu finden. Doch niemand muss das ja ohne die Hilfe von Familie, Freunden, Partnern, Therapeuten oder Leidensgenossen schaffen. Mir stand damals vor allem meine erste Frau aufopferungsvoll zur Seite, ein verständnisvoller Arzt sowie gute Freunde. Ihnen allen möchte ich hier von ganzem Herzen danken: Gott alleine weiß, wo ich heute ohne euch wäre!

Kurz und gut

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Dagober Duck zu Bill Gates:

„Ich bin so reich, ich könnte die ganze Welt kaufen!“

Entgegnet Mr. Microsoft:

„Tut mir leid, ich verkaufe nicht.“

 

Weil er so kurz war, gleich noch einer:

 

Treffen sich zwei Angeber.  Der erste prahlt:

„Gestern habe ich einen Mann gesehen, der ist einen Wasserfall hinauf geschwommen!“

Darauf der andere:

„Ja, das war ich.“

 

Und einer noch.

 

Neulich im Theater. Die Frau flüstert ihrem Mann zu:

„Gleich kommt der große Monolog!“

Der Gatte ist entsetzt:

„Na, hoffentlich setzt er sich nicht ausgerechnet vor uns hin!“

 

 

 

 

Wie Paare ticken

Herz-Uhr

Eine Beziehung ist kein Uhrwerk, sie läuft nicht immer so, wie wir es uns wünschen. Diese Erfahrung haben wir wohl alle schon gemacht, die meisten von uns mehr als einmal. Ich bin da weiß Gott keine Ausnahme: gelegentlich schwankende Stimmung, ein häufig fordernder Charakter und mein impulsives Wesen fordern immer wieder ihren Tribut. Zumal ich zu Beginn jeder Beziehung meine auf Hochglanz polierte Schokoladenseite präsentiere, das hohe Eroberungstempo aber natürlich nicht auf Dauer durchhalte. Und statt sich nun dankbar für die wunderbare Anfangszeit mit Verständnis und Geduld zu revanchieren (wie ich das gerne hätte), fällt meine Auserkorene dann aus allen Wolken: Wie konnte sich der galante Prinz nur so schnell in einen mürrischen Frosch verwandeln?! Kein Wunder, wenn es mit dem Küssen erst mal vorbei ist…

Eine andere Variante ist der schleichende Beziehungs-Burnout. Denn Belastungen in Beruf und Familie sowie die Einförmigkeit des Alltags begünstigen Gleichgültigkeit, Langeweile und Streit. Hier wie dort kann Paarberatung nützlich sein; im Zweifelsfall auch ohne Partner. Entscheidend ist, dass einer den ersten Schritt macht – der Partner kommt meiner Erfahrung nach später meist ganz von selbst ins Boot. Und falls das einmal tatsächlich nicht der Fall sein sollte, ist therapeutische Unterstützung umso wertvoller. Denn wenn ich etwas ändere, dann ändert sich mein Partner zwangsläufig auch!

Man kann nicht alles haben

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Neulich auf der Straße.

„Hallo Herr Nachbar, wie geht´s?“

„Danke, muss ja.“

„Na, das klingt ja nicht gerade euphorisch. Ist denn Ihr Sohn immer noch arbeitslos?“

„Ja, seit Monaten findet er keinen Job. Aber jetzt meditiert er wenigstens.“

„Meditieren? Was ist das?“

„Weiss ich auch nicht so genau. Aber immer noch besser, als er würde nur herumsitzen und gar nichts machen!“

Besondere Kennzeichen

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Da es Tage gibt, an denen wir wenig zu lachen haben, möchte ich mich hier immer mal wieder mit meinen Lieblingswitzen outen. Aber Vorsicht, Political Correctness ist mir dabei ziemlich egal. Und los geht’s:

Jesus wandert kontemplativ durch die Wüste, er meditiert und betet. Da trifft er auf einen alten Mann, der auf einem Stein sitzt und bitterlich weint. Jesus fragt:

„Was ist mit Dir, mein Freund?“

Der alte Mann antwortet schluchzend:

„Ach, so lange schon suche ich meinen Sohn. So viele Jahre und ich kann ihn nicht finden.“

Jesus ist natürlich hilfsbereit.

„Vielleicht kann ich deinen Sohn für dich finden. Woran werde ich ihn erkennen?“

Da schöpft der Alte Hoffnung.

„Oh, das ist wirklich einfach. Er hat Löcher in den Händen und den Füssen.“

Jesus breitet die Arme aus und stürmt auf den Alten zu.

„Papa!“

Der Alte breitet ebenfalls die Arme aus und ruft voller Begeisterung:

„Pinocchio!“